Die Philosophie

Mehr zum „V-K-Spezial“ und dessen Hintergründe. Wahrscheinlich fragen sich so manche, warum speziell Väter und ihr Kind, ihre Kinder mit dem „V-K-Spezial“ angesprochen werden sollen. „Nur“ sie. Immer mehr von ihnen suchen und wünschen sich mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs. Einige sind beruflich zu sehr eingespannt. Angesprochen sind auch alleinerziehende Väter. Anderen Männern wird der Kontakt zum eigenen Kind oder den Kindern erschwert oder er wurde ihnen verwehrt. Diese Väter sind in den überwiegenden Fällen – besonders bei der Rechtsprechung – meistens im Nachteil. Manche von ihnen verlieren aufgrund Ablehnung ihrer eigenen Person bis zum „Kindesentzug“ durch ihre Ex-Partnerin gar den Kontakt zu denen, die am Ende die wahren großen Verlierer der Auseinandersetzung sind: Kind, Kinder.

Besonders belastend wird die Lage und Geschichte, sobald der Nachwuchs zum eigennützigen „Spielball“ von Mutter oder Vater wird. Wenn das eigene Wohl und Interesse – meist unter dem Deckmantel von „Bedenken“ bis zu Liebe – über das der Sprösslinge gestellt wird. Mit aller Macht. Das „Spezial“ soll Brücken bauen helfen. Erholung bieten, Spannungen abbauen, Bindung schaffen. Das Wort „Kindeswohl“ ist bewusst ausgeklammert. Es ist dehnbar vom Nord- bis zum Südpol und wird immer wieder falsch oder gar missbräuchlich ausgelegt. Es geht um Bindung, Spaß, Vertrauen.

Mädchen und Jungen wünschen sich beide Elternteile bis zu den Großeltern „der anderen Seite“. Wenn ehrlich, offen und mit ungezinkten Karten „gespielt“ wird. Fürsorgliche Ex-Paare tun das und sie gewähren dem Kind, den Kindern diesen Kontakt auch. Trotz Trennungsschmerz, Verbitterung, Verletzungen oder gar Hass und Rachegedanken. Doch das ist nicht die Regel. Die Jugendämter, Familiengerichte – meist völlig überfordert – und Jurist/innen, in der Regel auf Profit ausgerichtet, haben Hochkonjunktur. Oft sind die zu verhandelnden Streitereien verlogen und hässlich. Das geht an die Nerven – besonders an die der Kinder, der Eltern. Und sehr oft werden „die Mütter“ als der „bessere, wichtiger Elternteil“ beurteilt. Teils sogar als „die besseren Väter“ angesehen – unterm juristischen Strich. Ihre Einflussnahme, Kontrolle und Macht auf die Kinder ist gewaltig.

Ob nach einem langwierigen (Rechts-)Streit und dessen glücklichem Ende oder um dem Alltag für einige Zeit zu entfliehen: Es geht bei dem „Vater-Kind(er)-Spezial“ um gemeinsame, bewusste Zeit, Aktionen, Erlebnisse, ... . Um unvergessliche Momente und ebensolche Geschichten. Mal abseits und ganz ohne Computer und Mobiltelefon.